WordPress.org vs. WordPress.com – Das sind die Unterschiede | Frau König

Eigentlich ist es doch nur ein klitzekleiner Unterschied, ein Präfix. Doch was dahinter steckt, ist enorm. Damit Du weißt, warum Du bei WordPress voll auf .org setzen solltest und für wen .com die bessere Wahl ist, zeige ich Dir, was sich dahinter verbirgt.

Eines vorweg: Ich liiiiiebe WordPress. Es ist die beste Software, um Webseiten zu erstellen. Ausgerüstet mit dem richtigen Theme und ausgewählten Plugins sind die Möglichkeiten grenzenlos – auch für Anfänger! 33% aller Seiten im Internet verwenden WordPress – das sind nicht nur Blogs, sondern auch Unternehmens- oder Nachrichtenseiten.

Frau König - Unterschied zwischen WordPress.org und WordPress.com

Was macht WordPress und wieviel kostet es?

WordPress ist ein Content Management System. So nennt sich eine Software, mit der Du Inhalte wie Texte, Fotos und Videos für das Internet verwalten und ins Internet hochladen kannst. Auf WordPress.org als ist die Software gratis, auf WordPress.com auch, allerdings mit großen Einschränkungen.

 

Welche WordPress-Plattform für Dich die richtige ist, hängt ganz davon ab, wofür Du Deinen Blog nutzen möchtest.

Willst Du Deinen Blog ernsthaft betreiben, eine Community aufbauen, Dich als Expertin etablieren, über den Blog Geld verdienen und vielleicht auch Produkte oder Dienstleistungen verkaufen?

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Stell Dir vor, Du baust Dein Traumhaus!

Du suchst Dir ein Grundstück und legst den Grundriss fest. Du legst den Grundriss fest, die Architektur, die Raumaufteilung usw. Du baust Dein Haus, installierst die Technik, verlegst die Böden, gestaltest die Wände, pflasterst die Zufahrt zu Deinem neuen Domizil und pflanzt die ersten Bäume in Deinen Garten. Alles, was in Deinen vier Wänden und drum herum geschieht, bestimmst Du selbst: Du hast die volle Kontrolle. Das ist WordPress.org.

Frau König - WordPress.org vs. WordPress.com - Das sind die Unterschiede

Und nun stell Dir vor, Du bekommst ein Grundstück und baust darauf Dein Haus. Du darfst bestimmen, ob das Gebäude ein- oder zweistöckig, die Fliesen hell oder dunkel sein sollen. Dich stört es zunächst nicht, dass an Deinem Klingelschild noch ein weiterer Name steht. Doch dann sollst Du fremde Gäste akzeptieren – und sie gehen erst, wenn Du einen kostenpflichtigen Jahrestarif abschließt! Du möchtest gerne die Wand in der Küche streichen: Hierfür musst Du auf den nächsten Tarif upgraden, ebenso wie für das Anlegen eines Gemüsebeets in Deinem Garten. Du bist und bleibst Gast: Das ist WordPress.com.

Bei der Gratisversion von WordPress.com bekommst Du als Gast ein stark limitiertes Wohnrecht.

Dein Blog liegt auf einer sogenannten Subdomain, also einer Unterseite der Domain: deinblogname.wordpress.com.

Du bekommst nicht weniger, aber auch nicht mehr. Der Vorteil ist, dass Du Dich nicht um das Webhosting und die Instandhaltung, also um Updates und Datensicherung kümmern musst. 

In der kostenlosen Version hast Du nur eine begrenzte Auswahl an Themen und Designanpassungen sind nicht vorgesehen. Plugins sind ebenfalls nicht erlaubt, so dass Du Deinen Blog nicht nach Deinen Vorstellungen aufbauen kannst. Außerdem bist Du nicht berechtigt, Werbung gemäß Deines Inhaltes zu schalten, einen Online-Store zu integrieren oder einen Mitgliederbereich einzurichten. Die vom System eingebundene Werbung kannst Du ebenfalls nicht beeinflussen.

Erst mit dem Business-Tarif zum Jahrespreis von 300,- € hast Du die Möglichkeit, Deinen Blog so zu gestalten, wie Du möchtest. 

Das Fazit zu WordPress.com kann also nur lauten:
Wer einen professionellen Blog aufbauen möchte, der als Basis für ein (Online-) Business dienen und nach und nach wachsen soll, für den ist WordPress.com nicht geeignet. Die Einschränkungen sind groß, die monatlichen Kosten (günstigster Tarif „Persönlich“ 48,- € im Jahr) z. B. für das Abschalten der Werbung, sind unnötig.

Die URL und damit Dein Blogname sehen mit der Subdomain nach außen einfach unprofessionell aus.

Bei WordPress.org findest Du alles, was Du für Deinen (Business-) Blog benötigst: die Software, die kostenlosen Themes, die Plugins und viele Tipps und Hilfen in FAQs und Foren.

Hier kannst Du Dir die aktuellste WordPress-Version herunterladen und auf Deinen Serverplatz installieren. Das heißt, Du kümmerst Dich um alles selbst, wenn Du einen eigenen Serverplatz in einem Rechenzentrum gemietet hast. 

Aber das ist nicht die einzige Alternative zu WordPress.com:

Selbstgehostet oder über einen Provider?

Die doch für den Anfang komplizierte eigenständige Installation von WordPress, die u. a. zusammen mit der Datenbankkonfiguration erfolgen muss, ist gerade für Anfänger nicht mehr das Nonplusultra.

Die 1-Click-Installationen der großen und spezialisierten Webhoster ist inzwischen ebenso gut, so dass Du darauf vertrauen kannst, dass Dein Blog nach wenigen Minuten bereit für Deinen Start ist.

Sobald Du Dich dann zum ersten Mal in Dein WordPress-Backend eingeloggt hast, kannst Du Deinen Blog ganz nach Deinen Vorstellungen und Wünschen aufbauen, erweitern und wachsen lassen.

Wofür Du Dich auch entscheidest: Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Bloggen!

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