Nur keinen Stress:
So bloggst du mit einem Redaktionsplan ganz entspannt

und bist perfekt für die nächsten Monate organisiert!

Neue und spannende Ideen für Blogbeiträge, Social Media-Posts, Podcasts oder den YouTube-Kanal zu finden, ist im trubeligen Alltag oft nicht leicht. Wenn die nächste Veröffentlichung drängt, die Zeit wie immer knapp ist und der Kopf gerade nicht im Kreativmodus läuft, ist der Redaktionsplan dein Erfolgstool.

Ohne meinen Redaktionsplan wäre ich verloren. Ich hätte kaum die Chance, einmal pro Woche einen Blogbeitrag und die passenden Social Media-Posts zu veröffentlichen. Nicht weil mein Zeitmanagement schlecht wäre. Ohne dieses Dokument wäre mein Kopf nicht frei für das Schreiben, die eigentliche Contentproduktion. Ich wäre dauerhaft in Panik, würde alle drei Wochen denselben Beitrag schreiben und müsste Tag für Tag überlegen, was denn nun zu machen ist.

Der Redaktionsplan ist dein Erfolgstool

Ich würde also gar keinen Content produzieren, sondern unstrukturiert Zeit vertrödeln mit Recherche – „Ach guck mal, ein niedliches Tierbaby-Video!“ –, Fotoproduktion, Bildbearbeitung und stundenlanges Scrollen durch meinen Instafeed – inklusive Storys. Und Netflix. Und Rasenmähen.

Da ich dazu neige, nicht zwingende Aufgaben aufzuschieben bis zum Gehtnichtmehr, ist mein Redaktionsplan so etwas wie mein persönlicher Chefansager – und mein Ruhekissen gleichermaßen. Denn wenn etwas auf dem Plan steht, ist es eine terminierte Aufgabe, die zu erfüllen ist. So bin ich nicht immer und überall auf der Suche nach neuen Ideen und brauche keinen Notizblock auf meinem Nachttisch.

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Das sind also die Vorteile eines Redaktionsplans – auch für dich! 

  • Deine Arbeit an Deinem Blog bekommt eine Struktur und auch Dein Inhalt folgt ab sofort einer Struktur.
  • Du hast Deine Contentstrategie im Blick und kannst Inhalte gut aufeinander abstimmen.
  • Durch die Ideensammlung kommen weitere Ideen von ganz allein, denn Du erkennst schneller, was noch fehlt.

 

Wichtig ist, dass Dich Dein Redaktionsplan entlastet.

Von daher gestalte ihn so einfach wie möglich und bestücke ihn mit den für Dich hilfreichsten Punkten. Was noch wichtiger ist: Es ist nur ein Plan! Was Du hier festgeschrieben hast, ist nicht in Stein gemeißelt. Bleibe also flexibel, um spontan auf aktuelle Anlässe, Themen oder Events reagieren zu können.

 

Das gehört in den Redaktionsplan – wenn es für Dich passt:

  • Datum der Veröffentlichung
  • Artikel-Ideen (für die nächsten sechs Monate – oder mehr)
  • Recherchelinks zu Artikeln, Beiträgen, Posts, Studien, Videos, Schritt für Schritt-Anleitungen, die dem Beitrag zu Grunde liegen sollen
  • Kategoriezuordnung
  • Keyword
  • Beitragsformat (persönliche Geschichte, Anleitung, Interview, Tool-Liste, etc.)
  • Social Media
  • Status
Mit Redaktionsplan die Content-Strategie immer im Blick.

Saisonale Themen sind gute Lesermagnete und sollten fest in Deinem Redaktionsplan verankert sein.

Wenn Du das Datum der Veröffentlichung festlegst, überprüfe anhand eines Kalenders, ob ein Feiertag ansteht oder ein besonderer Anlass. Rund um Ostern, Muttertag, die Sommerferien und natürlich Weihnachten kannst Du tolle Aktionen durchführen, z. B. Verlosungen, ein Printable, einen Rabattcode für Deinen Shop.

Halte das festgelegte Veröffentlichungsdatum unbedingt ein. Teste einmal, an welchem Wochentag Deine Zielgruppe besonders aktiv ist. Dieser Tag sollte dann zu Deinem festen Contenttag werden.

 

Um Ideen für Artikel zu finden, gibt es verschiedene Methoden.

Mit der ABC-Methode findest Du sehr schnell 26 Ideen nach einzelnen Schlagwörtern gemäß der Buchstaben des Alphabets: von A wie Anfangen bis Z wie Zeitmanagement. Diese Methode liefert nicht nur Ideen, Du bekommst die Keywords gleich mit dazu.

Die besten Ideen kommen einem doch in den Momenten, in denen man gar nicht über irgendetwas Konkretes nachgedacht hat: Beim Zähneputzen, beim Autofahren, beim Sport, beim Kaffeeklatsch mit den besten Freundinnen.

Geistesblitze sind super – wenn es Dir gelingt, sie festzuhalten: gesprochen auf Deinem Smartphone, das Du immer in Deiner Nähe hast, aufgeschrieben in einem kleinen Notizbuch, das immer in Deiner Tasche ist oder mit dem Kajalstift auf ein Stück Toilettenpapier gekritzelt – falls Du gerade im Badezimmer nichts anderes zur Hand hast.

Recherchiere auf anderen Blogs in Deinem Themenbereich. Du findest im Internet zu Hauf Übersichtsbeiträge, die einzelne Gedankensplitter nur oberflächlich behandeln. Sei Du diejenige, die ein spannendes Thema (oder zwanzig spannende Themen) aufgreift und ausführlich beleuchtet.

Bleibe Up to Date, was Deine Zielgruppe bewegt. Die heißesten Themen werden in Facebook & Co. besprochen. Social Media ist der Ideenlieferant schlechthin.

 

Nimm relevante Recherchelinks in Deinen Redaktionsplan auf

– so sparst Du beim Erstellen Deines Contents wieder Zeit. Sollte es in Deinem Themenbereich regelmäßig Neuheiten geben, solltest Du diese in Deinem Beitrag natürlich berücksichtigen.

 

Achte darauf, dass Du Deine Kategorien gleichmäßig mit Content füllst.

Durch die Kategoriezuordnung Deines geplanten Beitrages behältst Du den Überblick. Wenn Du feststellst, dass Du für eine oder mehrere Kategorien keine Beiträge in Planung hast, überprüfe doch gleich, ob diese Kategorie auf Deinem Blog überhaupt noch eine Rolle spielt und bestehen bleiben soll.

 

Bleibe bei Deinen Beitragsformaten abwechslungsreich.

Wenn Du das Beitragsformat schon im Redaktionsplan festlegst, hast Du auch hier eine gute Übersicht. Und Du hast im Falle von geplanten Interviews genügend Zeit, die beste Expertin oder den besten Experten zu Deinem Thema zu gewinnen.

 

Plane doch Deine Social Media-Posts rund um Deinen Content im Redaktionsplan gleich mit.

Denn aus jedem Beitrag kannst Du mehrere Postings für Deine Kanäle herausziehen. Du sparst später wieder sehr viel Zeit, wenn Du jetzt schon festlegst, welche Unterthemen aus Deinem Beitrag mit welchem Bildmotiv auf welchem Kanal gepostet werden.

 

Wenn Du im Redaktionsplan den Status Deines Contents darstellst, siehst Du auf einen Blick, was „erledigt“, „in Arbeit“ oder noch „in Planung“ ist.

Lösche erledigte Punkte nicht aus Deinem Redaktionsplan heraus, sondern nutze ihn als Archiv.

Der Redaktionsplan ist dein Businessmanager

Den Redaktionsplan anzulegen und zum ersten Mal zu füllen, bedeutet natürlich einen großen Zeitaufwand – aber nur einmal.

Wenn Du konsequent mit diesem Tool arbeitest, wirst Du im Blog- und Business-Alltag nur Vorteile haben.

Ist ein Monat vergangen, schreibe Deinen Redaktionsplan fort – wenn Du nicht sowieso schon zwischendurch neue Themen gefunden hast, die Du direkt eingetragen hast. So hast Du immer Content-Ideen für sechs Monate im Voraus und kommst nie wieder in den Stress, dass Dir nichts einfällt.

 

Eine einfache Tabelle ist perfekt für einen Redaktionsplan.

Das Beste kommt zum Schluss: Du brauchst kein teures Tool! Mit einer Tabelle in Excel oder OpenOffice Calc (kostenfrei!) kannst Du Dir einen Kalender anlegen und einzelnen Punkte wie z. B. Keyword oder Kategorie filtern. So siehst Du auf einen Blick, ob es in einem Bereich zu Überschüssen kommt bzw. Du Keywords mehrfach verwendest.

Wie Du siehst, hilft Dir ein Redaktionsplan, Ideen zu sammeln, Zeit zu sparen und den Überblick zu behalten. Er ist Blogbusiness-Manager und Strukturgeber in einem. Mit ihm bekommt Deine Arbeit an Deinem Blog eine gute Struktur – und das werden auch Deine Leser merken!

Nicht sehr sexy, aber so kann dein Redaktionsplan aussehen:

Beispiel für einen Redaktionsplan.
zum Vergrößern anklicken

Arbeitest Du mit einem Redaktionsplan? Was sind Deine Erfahrungen

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Liebe Silke, vielen Dank für diese Übersicht. Ich habe schon öfter vom Redaktionsplan gehört, aber noch nicht so richtig verstanden, wie ich das machen soll. Jetzt weiß ich da Bescheid.

    1. Chrissy, das freut mich sehr! Ich wünsche Dir viel Spaß beim Anlegen Deines Redaktionsplans und beim Zeitsparen.

  2. Danke für den übersichtlichen Artikel. Mit dem Plan klappt es bei mir bisher meistens nicht. Ich habe einen Ideenspeicher aber bin dann im Erstellen doch lieber spontaner. Aber du beschreibst die Vorteile so treffend, ich glaube ich probiere es noch mal.

    1. Hi Lisa, mach das auf jeden Fall. Ein Ideenspeicher ist schon eine prima Sache. Ein Redaktionsplan lässt Dich einen roten Faden bei Deinen Inhalten entwickeln. Du kannst alles viel besser aufeinander abstimmen. Ich drücke Dir die Daumen.

  3. Hallo, toller Artikel, danke. Da ich mit meinem Blog grad starte ist das für mich das ideale Timing.
    Irgendwie hapert es bei mir aber an der Vorstellungskraft; wie kann so ein Plan aussehen? Ich bin so eher der visuelle Typ 🙂 Wäre ein Beispiel möglich? Gibt es Vorlagen oder hast du alles nach und nach selbst zusammengebastelt? Danke.

    1. Hey Jessica, lieben Dank für Deine berechtigte Frage. Ich schaue einmal, dass ich meinen Redaktionsplan hier als Screenshot einbinde – zur besseren Illustration!
      Viele Grüße
      Silke

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