Es wird ernst. Ich zeige Dir in dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du mit WordPress Deinen eigenen Blog an den Start bringst. Du lernst, welche Einstellungen Du vornehmen musst, wo Du ein passendes Theme findest, welche Plugins wichtig sind und wie Du Deinen ersten Beitrag veröffentlichst. Am Ende steigt Deine Launchparty!

Wer ernsthaft bloggen möchte, kommt an WordPress nicht vorbei. Auch ohne technische Vorkenntnisse kannst Du mit einigen Handgriffen Deinen eigenen Blog an den Start bringen. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung kannst Du Dir Deinen Blog einrichten und schon bald mit dem Bloggen beginnen.

Hab keine Angst vor der Technik!

Frau König - Bloggen und Business - Blog launchen

Um die volle Kontrolle über Design und Inhalt zu haben, muss der Blog auf einer Internetadresse
(= Domain) laufen, die Dir gehört. Vergiss die Baukastensysteme, blogspot.com oder wordpress.com. Wenn Du mit Deinem Blog wachsen willst, musst Du die Chefin sein!

Für Deinen Blog-Start brauchst Du keine Programmierkenntnisse. Wichtig ist nur eine ruhige Umgebung, so dass Du Dich voll und ganz auf Deinen Blog konzentrieren kannst.

Schon bei der Einrichtung von WordPress und den ersten Schritten bis zu Deinem ersten Beitrag wirst Du viele der wichtigen Funktionen kennen lernen. Mit der Zeit kommen weitere Funktionen und Einstellungen hinzu und Du wirst immer sicherer. Das ist dann der Zeitpunkt an dem Du feststellst, dass WordPress richtig Spaß macht!

Außerdem: Was soll passieren? Du kannst eigentlich nichts kaputt machen! Große Katastrophen passieren erst, wenn Du weiter in die Tiefen des Systems vordringst. Aber das machst Du erst später. Dann bist Du längst Profi und weißt Dir zu helfen.

Frau König - Blog launchen

1. Finde Deinen Blognamen und sichere ihn Dir!

Der schönste Name wird Dir nichts bringen, wenn er als Domain nicht mehr verfügbar ist. Mach Dir also eine Liste mit Namen, die in Frage kommen und checke, ob ein Name frei sind.

Vermeide es, beim Namen einen Kompromiss zu machen: Entweder Du verwendest Deinen eigenen Namen, kreierst einen Markennamen oder verwendest einen Namen der auf den Inhalt Deines Blogs hinweist.

Welche Domains noch frei sind, kannst Du bei einem Webhoster checken. Der Webhoster stellt Dir außerdem den Platz für Deinen Blog im Internet zur Verfügung.

Beim Webhoster kannst Du Dir auch gleich für Deinen Blog-Start ein einfaches Basis-Paket mit passender E-Mail-Adresse, WordPress-Installation und SSL-Zertifikat zur wichtigen Verschlüsselung Deiner Seite buchen. 

Worauf Du bei der Auswahl eines guten Webhosters achten solltest, zeige ich Dir im Artikel „So findest Du einen guten Webhoster für Deinen Blog“.

 

2. Installiere WordPress

WordPress ist das weltweit beste und beliebteste Blogsystem. Mit der sogenannten 1-Click-Installation Deines Webhosters dauert es keine fünf Minuten und Du hast Zugang zu Deinem Blog. Nach der Anmeldung landest Du im Backend, der Schaltzentrale Deines Blogs. Hier wirst Du ab sofort alle Einstellungen vornehmen, Deine Blogartikel schreiben, Fotos hochladen, usw.

Schaue direkt nach der Installation unter in Deinem WordPress-Menü unter „Startseite“ nach, ob WordPress in der aktuellsten Version installiert wurde. Falls Du zu einer Aktualisierung aufgefordert wirst, führe diese direkt durch, bis „Du benutzt die aktuelle Version von WordPress.“ erscheint.

Frau König - Blog-Launch

3. Passe einige Einstellungen an

Unter „Einstellungen“ solltest Du die Grundeinstellungen von WordPress anpassen:

Gehe in Deinem WordPress-Backend in der linken Spalte auf „Einstellungen“. Unter dem Punkt „Allgemein“ gibst Du den Titel Deines Blogs ein, legst die Sprache und die Datums- und Zeitformate fest.

In der Kategorie „Lesen“ kannst Du festlegen, ob Deine Startseite eine statische Seite sein soll oder ob hier Deine neuesten Blogartikel angezeigt werden sollen.

Um festzulegen, dass Deine Leser kommentieren können, musst Du unter „Diskussion“ verschiedene Anpassungen vornehmen. 

Besonders wichtig ist Deine Beitrags-URL. Wähle unter „Permalinks“ die Einstellung „Beitragsname“. Damit wird Dein Beitragstitel automatisch in die URL übernommen und es erscheinen dort nicht noch irgendwelche Ziffern oder Daten.

 

4. Wähle Dein Theme

Das Gerüst und quasi das Herzstück Deines Blogs ist Dein Theme. Klicke auf „Design“ und „Themes“. Drei Standard-Themes sind bereits von WordPress vorinstalliert, ein Theme ist aktiv. Um ein anderes Theme auszuwählen, wähle Dir unter „Hinzufügen“ (oben in der Leiste) aus der Vielzahl kostenloser Vorlagen eines aus.

5. Installiere die wichtigsten Plugins

Mit Plugins lenkst Du Deinen Blog. Sie machen Deinen Blog sicherer und mit ihnen kannst Du die Grundeinstellungen von WordPress anpassen und vor allem erweitern.

In jeder WordPress-Installation sind zwei Plugins vorinstalliert: „Hello Dolly“ und das Sicherheitsplugin „Aksimet“. Beide kannst Du deaktivieren und löschen.

Folgende Plugins empfehle ich Dir zu Deinem Blogstart:

  • Antispam Bee hält Dir Kommentar- und Trackback-Spam vom Hals.
  • Classic Editor: WordPress hat vor kurzem den neuen Editor Gutenberg eingeführt. Mit dem Classic Editor ist der Blog-Einstieg einfacher.
  • UpdraftPlus – Backup/Restore zum Sichern und Wiederherstellen Deines Blogs zu bestimmten Zeitpunkten
  • WP GDPR Compliance zur Einhaltung der europäischen Datenschutzbestimmungen (DSGVO)
  • Yoast SEO liefert tolle Tools zur Verbesserung Deiner Inhalte
  • Childify Me zur Erstellung eines Child-Themes

 

6. Lege Dein Child-Theme an

Dein Theme und WordPress selbst werden regelmäßig aktualisiert und die von Dir vorgenommenen Anpassungen am Design werden damit überschrieben. Damit das nicht passiert, und Du nicht immer wieder von vorn anfangen musst, hilft Dir ein sogenanntes Child-Theme. Hier bleiben alle ursprünglichen Einstellungen des Hauptthemes erhalten. Du musst das Child-Theme aber anlegen, bevor Du anfängst, die ersten Designanpassungen vorzunehmen. Mit dem Plugin Childify Me kannst Du ruckzuck Dein Child-Theme erstellen.

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7. Passe Dein Theme an

Wenn Du Deinen Blog aufrufst, sieht er längst nicht so aus, wie das von Dir ausgesuchte Theme. Du musst erst verschiedene Anpassungen vornehmen, Bereiche definieren, Farben und Schriften festlegen.

Unter „Design“ kannst Du im „Customizer“ alle zur Verfügung stehenden Einstellungen vornehmen. Probiere einfach ein bisschen herum. Die Änderungen, die Du vornimmst, kannst Du sofort auf Deinem Blog sehen.

 

8. Schreibe Deinen ersten Beitrag

Du wirst sehen, dass unter „Beiträge“ ein Standard-Artikel „Hello World“ gespeichert ist. Diesen Beitrag kannst Du entweder löschen oder aber in Deinen ersten Artikel umändern.

Auch hier gilt die Devise: Probiere ein bisschen herum, teste das Beitragsformular auf Herz und Nieren. Du kannst auch hier nichts kaputt machen!

9. Erstelle die wichtigsten Seiten

Als Blogger bist Du zu einem Impressum und einer Datenschutzerklärung verpflichtet. Diese erstellst Du wie einen Beitrag, aber unter „Seiten“. Wenn Du schon dabei bist, verfasse doch gleich auch eine „About“-Seite. Darin stellst Du Dich und Deinen Bloginhalt vor.

Frau König - einen Blog starten

10. Launche Deinen Blog mit einer Party

Du hast das Gefühl, dass Dein Blog fertig ist und Du bist bereit, ihn der Welt zu zeigen? Super: Dein Blog-Launch will gefeiert werden! Lade Deine besten Freundinnen ein, öffne eine Flasche Sekt. Oder zwei oder drei? Zeige Deinen Blog und erzähle ihnen, was Du damit vorhast.

Aber nicht nur das: Erzähle vor allem auch auf Deinen Social Media-Kanälen von Deinem neuen Blog. Verlinke ihn in Deinen Profilen und erzähle auch hier, was Du vorhast!

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