4 Skills, um mit deiner Website durchzustarten und Kunden zu gewinnen | Frau König

4 entscheidende Skills, die du haben musst, um mit deiner Website durchzustarten und Kunden zu gewinnen

3 von 4 Fähigkeiten bringst du bestimmt schon mit!

Als ich nach dem Studium nach Köln zog, wollte ich unbedingt mein geliebtes selbstgebautes Hochbett mitnehmen. Nach vielen Stunden mit dem Akkuschrauber in der Hand, gab ich auf. Die Schrauben waren so dermaßen festgezogen, dass sie sich nicht rührten.

Am Abend besuchte mich ein langjähriger Freund, dem ich mein Leid klagte. Er schnappte sich den Schraubendreher und schraubte innerhalb von einer Stunde die mehr als 400 Schrauben aus dem Holz. Per Hand. Ohne Strom. Ins Schwitzen geriet er dabei nicht.

Ich saß nur da und staunte.

Wir sprachen kein Wort.

Als er fertig war und sich zu mir umdrehte, erklärte er auf meinen wohl eskalierten Gesichtsausdruck mit lang offenstehendem Mund:

„Das ist mein Beruf. Ein echtes Handwerk plus Konzentration. Anatomie und Biochemie machen dabei nur ca. 5% aus.“

Du musst wissen, dieser Freund ist Chirurg.

Hättest du das gedacht?

Oft stecken hinter Aufgaben ganz andere Anforderungen, als man vermutet.

Für den Aufbau deiner eigenen Website brauchst du keine Programmierkenntnisse, musst kein HTML und CSS aus dem Effeff beherrschen. Um Kunden zu gewinnen brauchst du neben Marketing-Wissen kein Zeugnis in Marktschreierei und Überredenskunst.

Na klar, das eigene Online-Business kann zu einer echten Technikschlacht werden. Der schnellste PC, das schickste MacBook, die teuerste Nikon, geniale Tools, flashy Apps … bringen dich nicht wirklich weiter, wenn die Basis nicht stimmt.

Die Basis bist du selbst.

Frau von hinten gesehen, die an ihrem Arbeitsplatz mit Laptop sitzt.

Aber warte einmal. Diese 4 Skills brauchst du nicht nur, um mit deiner Website wirklich erfolgreich zu sein. Diese Fähigkeiten kannst du auf andere Online- und Business-Bereiche übertragen. Ob du nun einen Podcast planst oder die feindliche Übernahme eines DAX-Konzerns!

Eine der vier Fähigkeiten musst du einfach kennen und umsetzen. Die drei anderen Fähigkeiten, um deine Website erfolgreich aufzubauen und Kunden zu gewinnen, bringst du schon mit, wenn

  • deine Business-Idee dich total fesselt und du an nichts anderes mehr denkst.
  • du es gar nicht mehr abwarten kannst und lieber heute als morgen dein Online-Business an den Start bringen willst.
  • du mit deiner Website endlich auf das nächste Level kommen willst.

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Heller Arbeitsplatz im Home Office mit MacBook, Tulpen und einem Glas Orangensaft

Hier sind nun also die 4 Skills. Du musst

    • strukturiert arbeiten
    • für dein Thema brennen
    • dich wirklich auf deine Zielgruppe einlassen
    • authentisch sein

Bringe diese Fähigkeiten in den Aufbau und den langfristigen Betrieb deiner Website ein. Dann kannst du es schaffen und dich trotz des bestehenden Overkills, des Überangebots an Websites durchsetzen.

Um deine Website aufzubauen und langfristig zum Kundenmagneten zu machen, brauchst du eine gute Struktur

Lass uns einen Blick auf den scheinbar unspektakulärsten Punkt in dieser Liste werfen. Unspektakulär ja. Aber er steht nicht ohne Grund ganz oben in dieser kleinen Liste.

In Sachen Struktur gibt es nicht nur Team Chaos oder Team Ordnungsliebe. Es gibt sehr viele Abstufungen.

Struktur im Sinne von einem strukturierten Arbeitsauflauf (Workflow) UND einer echten Ordnung in deinen Daten ist für manche gar nicht einfach umzusetzen.

Ein strukturierter Arbeitsablauf hilft dir, immer wiederkehrende Aufgaben in einer festgelegten und effektiven Reihenfolge zu erledigen. 

Und gerade beim Aufbau deiner Website hast du vor allem zu Beginn Einzelaufgaben, die sich immer wiederholen bzw. sehr ähnlich sind.

Aber auch später, wenn dein Online-Business wächst und auch deine Website nach Erweiterungen verlangt, brauchst du einen Workflow, Routinen, um nicht im Chaos zu versinken und mehr zu arbeiten, als jemals zuvor.

Denn seien wir mal ehrlich: Du willst mit deinem Online-Business ja nicht mehr arbeiten. Es soll dir Freiheit geben, so zu leben und zu arbeiten, wie es für dich gerade am besten passt.

Im Bereich des Qualitätsmanagements nennt man das „Prozesse“. Vor allem in großen aber auch kleineren Unternehmen werden sie dazu benutzt, um Arbeitsabläufe zu systematisieren und für alle verständlich abzubilden. Die Reihenfolge von Arbeitsschritten ist dabei genau festgelegt, ebenso die Zuständigkeit der Schritte und Teilschritte, die zum Ergebnis führen.

Der Vorteil von Prozessen, deinem Workflow, deinen Routinen: Du sparst so unglaublich viel Zeit ein. Zeit, die du besser in die Arbeit mit deinen Kunden investierst. Und natürlich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben: für die Familie, fürs Reisen und das zu machen, worauf man Lust hat.

Für deinen eigenen Workflow gibt es keine allgemeingültige Vorlage. Das musst du dir selbst aneignen, deine eigenen Routinen entwickeln – je nach den Bereichen, mit denen du am meisten zu tun hast, z. B. Plugins einrichten und testen, eine Landingpage erstellen, Texte schreiben, korrigieren und formatieren, Beiträge für die Suchmaschinen optimieren, Fotos bearbeiten und für die Veröffentlichung optimieren, E-Mails beantworten, Angebote erstellen oder einholen, usw.

Pro-Tipp und ein weiterer Punkt aus der Kategorie „Struktur“, der dich und deine Website enorm weiterbringen wird:

Du hast eine übersichtliche Ordnerstruktur auf deinem PC, Laptop, MacBook.

Nichts ist schlimmer, als den Überblick zu verlieren. Deinen Workflow würde Daten-Chaos massiv stören. Und dich irgendwann angesichts von tausenden nicht auffindbaren Dateien verzweifeln lassen.

Denn stell dir vor, dass deine Arbeit, deine DOCs, JPGs, PNGs, TIFFs, PSDs, PDFs, Brief-, Mail-, Vertragsvorlagen, Thumbnails, Beitragsbilder, Grafiken sich in den Tiefen deiner Festplatte verlieren.

Meine bewährte Strategie für eine einfache Ordnerstruktur lautet:

Erstelle dir einen Hauptordner, der genauso heißt wie deine Website.

Lege folgende 4 Unterordner an:

    • Admin
    • Artikel
    • Medien
    • Newsletter

und erstelle in jedem Unterordner einen Ordner „_Archiv“ für Dokumente, die du nicht mehr nutzt.

In deinen 4 Unterordnern kannst du weitere themenbezogene Ordner anlegen. Unter „Medien“ kannst du z. B. mit den Ordnern „_Homepage“, „Facebook“, „Instagram“, „Pinterest“ den Überblick über deine Fotos behalten – je nachdem, welche Plattformen du nutzt. Darin sind jeweils die Ordner „Vorlagen“ und „veröffentlicht“ mit den entsprechenden Dateien Gold wert.

Wenn sich das für dich pingelig anhört: Du glaubst gar nicht, wie schnell ich Fotos auf Pinterest hochladen kann oder einen Artikel aus dem Jahr 2005 wiederfinde, um ihn ganz oder Teile daraus zu verwerten.

Wie fühlt sich das für dich an? Es ist wirklich einfach und soooo effektiv.

Blick auf einen aufgeräumten Holztisch mit MacBook, Tasse Kaffee und einem Zweig Eukalyptus.

Du musst für dein Thema brennen.

Ein kleines Flämmchen reicht nicht aus, stelle dir vielmehr einen Flammenwerfer, einen Vulkanausbruch, ja Sonneneruptionen vor.

Ein Vergleich: Mein Sohn geht jetzt in die vierte Klasse und er liebt es zu rechnen, zu schreiben, zu grübeln und Sport liebt er über allen Maßen. Was er mit weniger Leidenschaft betreibt ist malen und zeichnen – obwohl er zu Kindergartenzeiten täglich einen Stapel seiner Zeichnungen nach Hause schleppte.

Er findet Kunst okay, nicht mehr und nicht weniger. Die Lehrerin ist streng. Er mag sie deshalb nicht. Weil er keine echte Begeisterung an den Tag legt, sind seine Bemühungen und damit seine Ergebnisse so lala.

So wird es dir auch ergehen, wenn du nicht wirklich ON FIRE bist. Wenn du dein Thema vielleicht aus rein finanziellen Gründen gewählt hast, weil es gerade der Renner ist.

Das Gegenteil von „on fire“ ist aber nicht „cold as ice“, sondern vielmehr „halbherzig“.

Wenn du nur halbherzig hinter deinem Thema stehst, wird deine Website halbherzig werden, keine Begeisterung ausstrahlen. Das wird sich von der Gestaltung über die Nutzerführung bis zu deinen Beiträgen durchziehen. Und das merkt der User schneller als du ihm dein Produkt vor die Nase halten und „Kauf hier“ rufen kannst.

Je mehr dein Thema dich aber entflammt, desto schneller und intensiver kannst du einen Flächenbrand (im positiven Sinne natürlich) bei deinen Website-Besuchern entfachen. Deine Website wird es in jedem Bereich widerspiegeln, weil du dich wirklich reinhängen, alles geben und das Beste aus deinem Thema herausholen wirst.

Überdenke also ganz genau, ob dein gewähltes Thema das ist, wofür du wirklich brennst. Und auch in drei, fünf, zehn Jahren noch brennen wirst.

Der nächste Punkt schließt sich nahtlos an dein Feuer an.

Um mit deiner umwerfenden Website Kunden zu gewinnen, musst du dich wirklich auf deine Zielgruppe einlassen.

Wenn du dich auf eine Nische festgelegt hast, ist deine Zielgruppe definiert. Hinter deiner Persona, dem typischen Vertreter aus der von dir gewählten Zielgruppe, stecken echte Menschen. Menschen mit Wünschen, Träumen, Sehnsüchten, Bedürfnissen, Fragen und Problemen.

Und diese Menschen, deine Kunden, stehen im Mittelpunkt.

Immer.

Das bedeutet im ersten Schritt, dass du deine Website für deinen Wunschkunden baust – natürlich. Ihm muss die Website gefallen, er muss begeistert sein vom Design, den Farben und Schriften, den Fotos und Grafiken, die du dort zeigst.

Auch alles Weitere richtest du an dieser einen Person aus: deine Sprache, deinen Content, deine Geschichten, deine Tipps, Anleitungen und Hilfestellungen.

Hierfür ist es essentiell, dass du deiner Zielgruppe zuhörst. Höre, was sie bewegt, was sie sich wünscht, was sie braucht. Wenn du den Besuchern deiner Website genau das liefern kannst, wirst du aus deiner Zielgruppe heraus Kunden gewinnen.

Du kannst sie auch fragen, was sie sich von dir wünschen, was sie von dir erwarten. Die Antworten, die du bekommst, kannst du für bare Münze nehmen.

Allerdings machst du aus einem Website-Besucher nicht im Vorbeigehen einen Kunden. Hierfür muss der User Schritt für Schritt Vertrauen fassen in dich, deine Marke, dein Produkt. Er will dich besser kennenlernen und verstehen, womit und wie dein Produkt ihm weiterhilft.

Je besser du dich in deine Zielgruppe hineinversetzen kannst – und dafür musst du richtig Bock auf die Arbeit mit ihnen haben – desto besser kannst du sie an die Hand nehmen, sie zu Kunden und dann zu echten Fans machen.

Wenn du es schaffst eine echte Beziehung zu deinem Leser, Follower, Zuhörer, Zuschauer aufzubauen – und damit meine ich keine persönliche Freundschaft – wirst du ihn begeistern und langfristig an dich binden.

Authentizität ist das Zauberwort

„Echt“ bedeutet der Begriff im Griechischen, „zuverlässig“ im Spätlateinischen. Es ist das genaue Gegenteil zu „Täuschung“ und „Fälschung“.

Sei also ein Original – mit

    • deiner Expertise,
    • deinen Emotionen, Stärken und Schwächen,
    • deinen Werten und Ansichten,
    • deinem Dialekt,
    • deinen Ecken und Kanten,
    • deiner Art, Dinge darzustellen,
    • deiner Fähigkeit witzig zu sein und im richtigen Moment den notwendigen Ernst an den Tag zu legen.

Um authentisch zu sein, musst du dich selbst gut kennen.

Wie schwierig es ist, sich selbst gut zu kennen und das auch zu zeigen, wirst du merken, wenn du deine „Über mich“-Seite schreibst. Dort bringst du es auf den Punkt – wer du bist, was dich antreibt und warum du das tust, was du tust.

Und weil das nicht alltäglich ist, du vielleicht introvertiert bist, fällt dir das besonders schwer.

Was du aber auf keinen Fall tun solltest:

  • Dich hinter vorgefertigten Formulierungen zu verstecken.
  • Deinen Lebenslauf stocksteif nachzuerzählen.
  • Statt über dich, schreibst du über deine Zielgruppe.

Es ist wie bei der antrainierten Körpersprache: Wenn sie nicht echt ist, nicht zu dem passt, was du sagst und wie du etwas sagst, wirst du entlarvt. Der User, der zum wiederkehrenden Leser bei dir wird, merkt den Fake schneller als du ihm „Kauf mein Produkt!“ zurufen kannst.

Sei einfach du. Sei persönlich. Sei du selbst.

Dann gewinnst du.

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